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Wir machen Winterpause bis zum  3. Februar 2017

Zeitfenster

Peter Gotthard, Heinz Knefelkamp, Rainer Ern, Dezsö Szilagyi, Lii und Raul Teder im Sommer 2004 - Fotos: Elke Rüger
Peter Gotthard, Heinz Knefelkamp, Rainer Ern, Dezsö Szilagyi, Lii und Raul Teder im Sommer 2004 - Fotos: Elke Rüger
Zeitfenster (R. Ern) Februar 2012 - nun liegend. Der Zahn der Zeit, trockene Sommer  und der Sturm...
Zeitfenster (R. Ern) Februar 2012 - nun liegend. Der Zahn der Zeit, trockene Sommer und der Sturm...

"Zeitfenster" (von Rainer Ern): Symbiose von Natur und Kunst. Lebendige Skulptur.

Der Bildhauer Rainer Ern ließ sich bei seinen Spaziergängen durch die Felder zu dieser Idee inspirieren.

Für einen gewissen Zeitraum existieren Skulptur und Baum miteinander, bieten durch die wechselnden Jahreszeiten ein sich immer veränderndes Bild.

Im Rahmen eines internationalen Bildhauersymposiums während des Landart-Festivals 2004 setzte Rainer Ern gemeinsam mit vier Künstlern diese Gedanken in Form eines Skulpturenkreises auf dem Gelände unseres Archehofes um. 


Die Ästhetik des Verfalls
Holzstämme, die durch Jahre im Wetter sich immer mehr reduzieren, die durch den Verfall sich auf das Wesentliche, ihren Kern beschränken.
Reduktion als kreative Kraft
Eine neue, eine eigene Form finden, den Betrachter zu eigenen Sichten und  Deutungen einladen und anregen.
Alt und neu
Alte Weiden, dem Sturm nicht mehr gewachsen, auseinander geborsten, im nächsten Frühjahr einen neuen Anfang auf feuchter Erde finden.
Nichts bleibt
Mit Gefühl, Geschick, eigener Intention, dem Material eine neue Form, einen neuen vielleicht anderen Sinn geben. Loslassen, mit der Gewissheit, ein ganz eigener selbständiger Prozess wird die Arbeit fortsetzen.

Die Künstler: Peter Gotthard, Hermagor, Österreich; Lii und Raul Teder, Viljandi, Estland; Dezsö Szilagyi, Galgaheviz, Ungarn; Heinz Knefelkamp, Warmsen, Deutschland; Rainer Ern, Alswede, Deutschland

5 Stämme - 5 Künstler - 5 Regionen Europas - 5 Skulpturen - 5 verschiedene Sichten - 5 Zeitfenster